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News - Neuigkeiten aus der Welt der Reifenreparatur


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CoPrA-Reifenreparatursystem - AUTO SERVICE PRAXIS 05/2022

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In ihrer Ausgabe vom Mai 2022 berichtet die AUTO SERVICE PRAXIS über die Möglichkeiten der Instandsetzung von Reifen. So wird allgemein auf die rechtlichen Voraussetzungen für die Reparatur bzw. Instandsetzung von Reifen eingegangen. Danach wird als zulässiges Reifenreparatursystem unser CoPrA-Reifenreparatursystem vorgestellt.

Online ist der Artikel auf der Website der AUTO SERIVCE PRAXIS abrufbar.

 

Ps.: Dem Redakteur ist leider ein kleiner Fehler unterlaufen: Unser Unternehmenssitz ist natürlich in Rohrbach an der Ilm und nicht in Rohrdorf ;)
 

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Trügerische Sicherheit - Fachbeitrag in der Krafthand 03/2022 zum Thema Seal-Technologie

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In der Krafthand 03/2022 widmet sich ein Artikel dem topaktuellen Thema der Seal-Technologie von Reifen. Im Rahmen eines Artikels wurde unser Experte Dr. Johann Schlögl um eine Interview gebeten. Der vereidigte Sachverstände für das Reifenmechaniker- und Vulkaniseurhandwerk (Spezialgebiet: Begutachtung von Schäden an Luftreifen) äußert dabei, dass er erhebliche Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Einsatzes der Seal-Technologie bei Reifen hegt. So seien die Reifen mit Seal-Technologie schwerer, der Fahrkomfort sinke bei gleichzeitig steigendem Treibstoffverbrauch

Die Seal-Technologie soll verhindern, dass es beim Eindringen von Schrauben oder Nägeln durch die Lauffläche und den Liner (luftdichte Schicht) zu Luftverlust kommt, damit der Reifen weiterhin genutzt werden kann. Es kommt jedoch vor, dass auch Reifen mit Seal-Technologie Luft verlieren. Kritisch sieht der Experte hier die Instandsetzung von den mit der Seal-Technologie behandelten Reifen. Grund dafür ist, dass sich die Reifeninnenseite aufgrund des klebrigen Dichtmittels nicht mehr aufrauen lässt. Diese Dichtmasse tritt zusätzlich in den Stichkanal ein, wodurch eine Reparatur nicht zu empfehlen ist.

Den gewichtigsten Nachteil sieht er jedoch in der trügerischen Sicherheit, die die Seal-Technologie dem Nutzer vermittelt. Da durch die Seal-Technologie ein Einstich im Reifen sofort durch das klebrige Dichtmittel verschlossen wird, verliert der Reifen im Idealfall keine Luft und das RDKS erkennt keine Beschädigung am Reifen. Der Fahrer erhält keine Rückmeldung über die Beschädigung seines Reifens. Der sich im Reifen befindliche Gegenstand kann jedoch weiter Schäden im Inneren des Reifens verursache und dadurch zu einem plötzlichen Totalausfall führen. Eine unentdeckte Beschädigung an einem sicherheitsrelevanten Bauteil dürfte wohl schwierig den heutigen Anforderungen an die Verfügbarkeit und Sicherheit in modernen Fahrzeugen genügen.

Den kompletten Beitrag können Sie in der am 26. März 2022 erschienen Krafthand 03/2022 lesen oder online abrufen.

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Eine Alternative zum Pilz - Fachbeitrag in der Krafthand 01/2022 zur Reifenreparatur

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In Zusammenarbeit mit unserem Experten Dr. Johann Schlögl ist in der Krafthand 01/2022 ein Beitrag über die fachgerechte Reifenreparatur mit Reparaturstrings und deren Unterscheide zu Reparaturpilzen erschienen. Die Krafthand ist eine technisch orientierte Fachzeitschrift für das Kfz-Handwerk. Das Technikmagazin erscheint seit 1927 mit 24 Ausgaben pro Jahr bei der Krafthand Medien GmbH in Bad Wörishofen. Zielgruppe und Leserschaft des Fachmagazins sind freie und markengebundene Kfz-Werkstätten sowie Systemwerkstätten.

In der nun am 22. Januar 2022 erschienen Ausgabe werden die Vorteile der Reifenreparatur mit Reparaturstrings gegenüber einer Reparatur mit Pilzen thematisiert. So ist wohl der größte Unterschied beim Reparaturvogang, dass der Reifen bei einer Reparatur mit dem Nuoka Reifenreparatursystem nicht durch ein Loch beschädigt wird, welches bei der Reparatur mit dem Pilz durch eine spezielle Fräse gebohrt werden muss. Des Weiteren entfällt das Aufrauen des nur einen Millimeter dünnen Innerliners bei dem Nuoka Reifenreparatursystem. Die sich daraus ergebenden Vorteile sind augenscheinlich. So wird zum einen bei der Instandsetzung eine weitere Beschädigung des Drahtgewebes und der Karkasse vermieden, zum anderen sind Reparaturen mit einem steileren Einstichwinkel möglich. Letzteres bedeutet, dass mit dem Nuoka Reifenreparatursystem Stichverletzungen mit einem Einstichwinkel von bis zu 40 Grad problemlos repariert werden können. Zum Vergleich: Bei der Reparatur eines Reifens mit einem Pilz beträgt der maximale Einstichwinkel lediglich 6 Grad.
Der Experte weißt jedoch auch darauf hin, dass beim Nuoka Reparatursystem für Reifen eine genaueres Augenmerk auf die Beschädigung im Reifen gelegt werden im Vergleich zum Pilz. Grund hierfür ist, dass der Reparaturkörper entlang des Eintrittskanals des Gegenstandes führen, welcher den Schaden am Reifen verursacht hat. Beim Pilz wird hingegen ein Loch um den Eintrittskanal des Gegenstandes gefräst mit den oben benannten Nachteilen daraus.
Ein weiterer Pluspunkt des Nuoka Reifenreparatursystems sind die regelmäßigen Belastungstest, die im Rahmen der Qualitätssicherung durchgeführt werden. Da es sich bei Reifen um hoch sicherheitsrelevante Bautteile, ist besonders hier das Urteil eines unabhängigen Prüfers von besondere Wichtigkeit betont der Experte.

Den gesamten Artikel finden sie auf der Website der Krafthand oder in der Printausgabe 01/2022, die am 22. Januar 2022 erschienen ist.

Tipp:
Zum Thema wer Reifen reparieren darf ist, haben wir in unserem letzten Blogbeitrag eine Stellungnahme veröffentlicht. Zum gleichen Thema erschien auch ein Artikel in der Krafthand 13-14/2021. Online ist der Artikel ebenfalls abrufbar.

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§7a HWO - Teilausübungsberechtigung - Darf ich Reifen reparieren?

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Im täglichen Geschäft werden an uns in letzter Zeit vermehrt Falschmeldungen in Bezug auf § 7a HWO herangetragen. Als kompetenter und seriöser Anbieter von Reifenreparaturmaterial sehen wir uns verpflichtet, ihnen als Gewerbetreibende die nötige rechtliche Sicherheit zu bieten, um eine regelkomforme Reparatur von Reifen zu ermöglichen. Im Zuge dessen haben wir und dazu entschieden nach eingehender Recherche bei Kammerjuristen und Kammerabteilungsleitern, die folgende Stellungnahme zu veröffentlichen und sie damit aufgrund der aktuellen Vorkommnisse über den korrekten Sachverhalt hinsichtlich „§ 7a HWO Reifenreparaturen in KFZ-Werkstätten“ betreffend aufzuklären.

I. IST-STAND:

Verunsicherte Rückmeldungen von Werkstätten hinsichtlich „Reparaturverbot“ an uns:

a) 1. kursierende Falschbehauptung:

„Die Reifenreparatur – egal in welcher Art und Umfang – ist weiterhin sicherheitsrelevanter Bestandteil des Vulkaniseur- und Reifenmechaniker-Handwerks und dessen Meisterbetrieben vorbehalten, so dass diese ohne eine entsprechende Eintragung der Teilausübungsberechtigung in der Handwerksrolle von Betrieben ohne entsprechende Meisterabdeckung nicht durchgeführt werden darf.“

b) 2. kursierende Falschbehauptung:


„Damit Kfz-Technikermeister eine Teilausübungsberechtigung gemäß § 7 a der Handwerksordnung in Bezug auf „Reparatur von PKW, Leicht-LKW und LKW-Reifen" des Vulkaniseur- und Reifenmechaniker-Handwerks erlangen können, vereinbaren die Verbände das als Anlage beigefügte neue Fortbildungskonzept. Das Fortbildungskonzept schließt mit einer praktischen und theoretischen Prüfung ab.“

 

II. RICHTIGSTELLUNG:

Stellungnahme zu den oben genannten irreführenden Falschaussagen:

1. Zu Punkt a):
„.. Die Reifenreparatur – egal in welcher Art und Umfang –…„ und weiter „… dessen Meisterbetrieben vorbehalten…“ und „… ohne entsprechende Meisterabdeckung nicht durchgeführt werden darf.“

Stellungnahme:
Hier wird versucht, in unlegitimierter Weise in die HWO einzugreifen, was ausschließlich dem Gesetzgeber vorbehalten ist. Weder der BRV noch das ZDK haben legislative Autorität – allenfalls Empfehlungsoption.


§1 HWO Abs. 2 Satz 1 definiert was wesentlich ist und was nicht:
…„Keine wesentlichen Tätigkeiten sind insbesondere solche, die in einem Zeitraum von bis zu drei Monaten erlernt werden können…“ und weiter

§ 1HWO Abs. 2 Satz 2
„zwar eine längere Anlernzeit verlangen, aber für das Gesamtbild des betreffenden zulassungspflichtigen Handwerks nebensächlich sind und deswegen nicht die Fertigkeiten und Kenntnisse erfordern, auf die die Ausbildung in diesem Handwerk hauptsächlich ausgerichtet ist…“
Das trifft definitiv auf Nagelstichreparaturen im Laufflächenbereich von Reifen zu, zumal, wenn diese im Kaltverfahren ausgeführt werden und sofern diese nach geltender Rechtsprechung – hier richtlinienkonform – ausgeführt werden.
Diese Nagelstichreparaturen waren, sind und werden keine wesentliche Erwerbsquelle von KFZ-Betrieben sein.
Ebenso klärt die HWO, was unter einem „gewerblichen Nebenbetrieb in unerheblichen Umfang“ zu verstehen ist:

§ 3HWO:
„1) Ein handwerklicher Nebenbetrieb im Sinne des § 2 Nr. 2 und 3 liegt vor, wenn in ihm Waren zum Absatz an Dritte handwerksmäßig hergestellt oder Leistungen für Dritte handwerksmäßig bewirkt werden, es sei denn, dass eine solche Tätigkeit nur in unerheblichem Umfang ausgeübt wird, oder dass es sich um einen Hilfsbetrieb handelt.
  2) Eine Tätigkeit im Sinne des Absatzes 1 ist unerheblich, wenn sie während eines Jahres die durchschnittliche Arbeitszeit eines ohne Hilfskräfte Vollzeit arbeitenden Betriebs des betreffenden Handwerkszweigs“ (- von 1664 Stunden/Jahr ¹, Anm. des Verfassers gem. geltender Rechtsprechung –) „nicht übersteigt.“
Das heißt, ein Betrieb kann jährlich 1664 Stunden unwesentliche – hier Nagelstiche – reparieren, ohne dass es eines Eintrags in die Handwerksrolle oder der erwähnten Fortbildung erforderte.
In diametralem Widerspruch steht weiter das in den Schriftsätzen formulierte Ansinnen zu

§ 5 HWO:
„Wer ein Handwerk nach § 1 Abs. 1 betreibt, kann hierbei auch Arbeiten in anderen Handwerken nach § 1 Abs. 1 ausführen, wenn sie mit dem Leistungsangebot seines Gewerbes technisch oder fachlich zusammenhängen oder es wirtschaftlich ergänzen.“
Das heißt KFZ-Betriebe dürfen im Rahmen ihres Reifenservices Kleinreparaturen an Reifen (Laufflächenstiche) ausführen und Reifenfachbetrieben ist es erlaubt, Bremsen-, Fahrwerkseinstellungen, etc. vorzunehmen.
Hierzu ist auch das Studium der geltenden

1. Verordnung über die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker (BM der Justiz …), KfzMechaAusbV 2013, bzw. beispielhaft die
2. Lehrplanrichtlinien für die Berufsschule für die Fachklassen KFZ-Mechatroniker (KUMI Bayern, Juli2015)

anzuraten:

zu 1: Sinngemäße Lehrinhalte sind hierin in lfd. Nr. 5:
„Demontieren, Reparieren und Montieren von Bauteilen, Baugruppen und Systemen … von g) Fahrwerkssystemen… instand setzen (Anm. d. Verfassers: Reifen sind Fahrwerkskomponenten) bzw.

zu 2:Lehrinhalte
in Lernfeld 2, 1. Ausbildungsjahr sinngemäß:
Reparaturen, -anleitungen an Reifen und Rädern und in Lernfeld 13M, 4. Ausbildungsjahr, ebenso sinngemäß „Reifen und Räder“ reparieren. Und selbst § 7a HWO legitimiert nicht zum in den Schreiben suggerierten Zwang, eine 80 stündige Fortbildung absolvieren zu müssen, um lediglich Laufflächenstichreparaturen im Kaltverfahren - gem. Richtlinie - ohne ominösen Geräteaufwand ausführen zu dürfen, da es sich hierbei eben u.a. um unwesentliche Tätigkeiten im Sinne des §1 HWO handelt.

 

2. Zu Punkt b):
Hierfür gelten dem Grunde nach dieselben Fakten wie zuvor. Rechtlich handelt es sich hierbei um eine Vereinbarung mit Empfehlungscharakter für jene Zielgruppe, die sich über die unwesentlichen Tätigkeiten (wie oben präzisiert) hinaus qualifizieren möchte. Es wird unterstellt, dass jeder öbvS des Reifen- und Vulkaniseurhandwerks derartige Fortbildung durchführen darf, sofern er die nötige technische Ausrüstung zur Verfügung hat, die nötige didaktische und methodische Kompetenz besitzt und nicht nur mit der Produktlinie eines einzigen Herstellers schult, sondern die überwiegende Anbieterpalette objektiv, also unparteiisch, abdeckt. Ebenso ist es erforderlich ein klares Anforderungsprofil zu definieren hinsichtlich den didaktischen Schwerpunkten Wissen, Können, Erkennen und Bewerten und deren jeweiligen Erkenntnistiefen. Die Prüfungen müssen einem objektiven und nachprüfbaren Prozedere gehorchen, wie diese nach den Verwerfungen in der sog. Stahlgruber-Sachverständigenausbildung durch die Handwerkskammern den Ausführenden detailliert auferlegt wurden. (sh. hierzu Sachverständigenordnung der HWKs).
Der Verfasser ist jederzeit bereit, hierzu Präzisierungen anzubieten.
Bedenken Sie, dass obige Stellungnahme nach eingehender Recherche bei Kammerjuristen und Kammerabteilungsleitern erstellt wurde.


III. SCHLUSSFOLGERUNG


Solange Sie in Ihrem Betrieb mit unserem System richtlinienkonform nicht mehr als 1664 Stunden pro Jahr Reifenreparaturen ausführen – d.h. unterstellt, dass eine Reparatur maximal eine halbe Stunde, eher 15 Minuten Arbeitszeit in Anspruch nimmt – kann jeder KFZ-Betrieb ohne jeglichen weiteren Handlungsbedarf mindestens 3328 Reparaturen pro Jahr ausführen.

 

Unser Rat:


Weisen Sie grundsätzlich derart ungerechtfertigte angedrohte Abmahnungen kostenpflichtig zurück.
Wie Sie sehen, bieten wir Ihnen ein rechts- und HWO-konformes, modernstes Nagelstichreparatursystem von höchster Güte an. Sie sind damit ökonomisch, ökologisch und technisch bestens aufgestellt. Ein sehr guter Artikel zu diesem Thema wurde auch in der Krafthand 13/14-2021 veröffentlicht. Der Artikel ist auch online abrufbar.

 

G. Heinl-Schlögl (Geschäftsführerin)
Nuovakautschuk GmbH Rohrbach, 25.03.2021
„innovativ, kompetent, seriös“

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Quellen:
Zu §1 HWO: https://www.gesetze-im-internet.de/hwo/__1.html
Zu §2 HWO: https://www.gesetze-im-internet.de/hwo/__2.html
Zu §3 HWO: https://www.gesetze-im-internet.de/hwo/__3.html
Zu § 5 HWO: https://www.gesetze-im-internet.de/hwo/__5.html
Zu §7a HWO: https://www.gesetze-im-internet.de/hwo/__7a.html
¹ https://www.schwaben.ihk.de/produktmarken/beratung-und-service/recht-und-steuern/gewerberecht/gewerbemeldung-und-abgrenzung/unerheblicher-handwerklicher-nebenbetrieb-554056 (Anmerkung des Verfassers: hier insbesondere Punkt 2)

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